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Dieses
umfasst den Bau und den Betrieb einer neuen Schule im Bergdorf Kathuhnje. Nepal
(zwischen Kathmandu und Pokhara) mit ca. 130 Kindern, die bis dato unter
schlechten Bedingungen (dunkle, enge Räume, unzureichende Lehrmittel, fehlende
sanitäre Anlagen) von 3 Lehrern in 4 Klassen unterrichtet wurden. Die Kosten
des Gesamtprojektes betragen am Ende ca. 80.000 Euro finanziert von der
Deutsch-Nepalesischen-Gesellschaft und dem RC Wiesbaden-Rheingau. Der
nepalesische Rotaryclub Kasthamandap in Kathmandu hält die Verbindung vor Ort
und hat ebenfalls Beiträge insbesondere für den Lehrbetrieb in Aussicht
gestellt.
Die
Wiesbadener Rotary-Reisegruppe und ihre Begleiter, insgesamt 25 Reisende,
machen sich von Kathmandu in einem Treck von 8 Jeeps auf zu dem Bergdorf. Es
ist eine ungewohnte und außerordentlich strapaziöse Fahrt von fast 6 Stunden –
weit ab von regulären Straßen auf holprigen, felsigen Gebirgswegen mit
teilweise steilen Abhängen. Nach 6 Stunden, ca. 1 km vor dem Ziel, stoppt der
Konvoi. Der Empfang in Kanthunje / Nepal ist überwältigend herzlich. Etwa 1 km
vor dem Dorf werden die Reisenden empfangen, begleitet von Musikern mit Blas- und
Saiteninstrumenten und Tänzern. Auch der tanzende Dorf-Schamane ist dabei, reich
kostümiert und dem Trancezustand nahe. Dem
Dorf näher gekommen, geleiten die Besucher Menschenspaliere. Besonders bemerkenswert
all die 
Schülerinnen und Schüler in adretten Schuluniformen. „Namaste“ – heißt es
zur Begrüßung. Es werden Blumenkränze und die Kata-Glücksschals den Reisenden umgehängt. Der
neue Schulcampus wird erreicht. Die Eröffnungszeremonie mit Tanzdarbietungen, Geschenken
für die Schüler, vielen Reden und schließlich der Schulübergabe wird von allen
Dorfbewohnern, Mitglieder des Dorfältesten-Rates aufmerksam verfolgt. Politiker aus der Region nehmen
ebenfalls an der Veranstaltung teil. Überwältigend ist die Herzlichkeit der die
Menschen - ob jung oder alt. 
Endlich würdige
Schul-Bedingungen
Die
Lehrer der Schule zeigen die alte, ehemalige Schule. Zwei kleine
Steinhäuser mit glaslosen Gitterfenstern. Man möchte denken, es handele sich um Viehställe. Rund 130 Schüler nahmen
hier täglich in 4 kleinen Räumen (vielleicht jeweils 25 qm) an Unterricht teil.
Sanitär-Einrichtungen fehlen vollständig. Die neue Schule dagegen hat 6 Räume,
einen gemeinsamen Campus, und eine angeschlossenes funktionsfähiges
Sanitär-Gebäude nach internationalen Standards. Die Kapazität reicht jetzt für
ca. 200 Schüler. Mit der Unterstützung der DNH wird der Betrieb gewährleistet
mit insgesamt 6 ausgebildeten Lehrern, einem Betreuer für Kinder im
Vorschulalter, einem Hausmeister und jährlichen Beiträgen zum Lehrmaterial.
Die alte Schule

Die neue Schule

Ankunft an der Schule

Die Beteiligten an dem Schulbau sind auf einer Tafel aufgeführt.
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