Der Rotary Club Fulda wurde am 13.11.1961 vom RC Bad Hersfeld gegründet und ist damit der älteste Club in der Region. Unser Club ist im Besonderen der Pflege der persönlichen Freundschaft verpflichtet und bemüht sich um die Förderung kultureller und sozialer Projekte.
Das Clubleben der Jahre 1961-2003 ist unter dem Motto "Zukunft braucht Herkunft" in der von unserem Mitglied Prof. Dr. Ewald Göltner verfassten Chronik festgehalten.
Meetings: jeden Montag 12.30 Uhr, am letzten Montag eines Monats 19.30 Uhr.
Clublokal: Hotel Zum Ritter, Kanalstr. 18-20, 36037 Fulda, Tel. +49 661 250800
ROTARY INTERNATIONAL
Geschichte und Ziele von Rotary
Der Rechtsanwalt Paul Harris organisierte am 23.2.1905 in Chicago die erste Rotary-Zusammenkunft mit Sylvester Schiele (Kohlenhändler), Hiram Shorey (Konfektionär) und Gus Loehr (Bergingenieur). Damit war der erste Club gegründet.
Mit den verschiedenen Berufen der ersten Vier zeichnete sich bereits das schon bald verbindlich formulierte Berufsklassenprinzip ab.
Mit der Repräsentation der römisch-katholischen, der evangelischen und der jüdischen Religion in Gestalt der vier Gründer war die Toleranz gegenüber jeglicher Weltanschauung vorgezeichnet und die Internationalität fand, wenn auch unbeabsichtigt und von Paul Harris selbst anfänglich nicht erwartet, in der amerikanischen, deutschen, irischen und schwedischen Herkunft der Gründungsmitglieder einen bemerkenswerten Symbolgehalt.
Das Ziel von Rotary wurde erstmals 1920 formuliert und mit zunehmender Ausbreitung weiterentwickelt. Es bietet eine griffige Definition vom Zweck der Organisation und den Verantwortlichkeiten der Clubmitglieder.
Das Kernziel von Rotary ist Dienstbereitschaft im täglichen Leben. Rotary sucht diesem Ziel auf folgenden Wegen näherzukommen:
- Durch Pflege der Freundschaft als einer Gelegenheit, sich anderen nützlich zu erweisen
- Durch Anerkennung hoher ethischer Grundsätze im Privat- und Berufsleben sowie des Wertes jeder für die Allgemeinheit nützlichen Tätigkeit.
- Durch Förderung verantwortungsbewusster privater, geschäftlicher und öffentlicher Betätigung aller Rotarier.
- Durch Pflege des guten Willens zur Verständigung und zum Frieden unter den Völkern durch eine Weltgemeinschaft berufstätiger Personen, geeint im Ideal des Dienens
Das Berufsklassensystem stellt sicher, dass das Mitgliedschaftsprofil eines Clubs repräsentativ für das jeweilige Gemeinwesen ist. Die Klassifizierung erfolgt aufgrund des Berufs oder Geschäftsbereichs, in dem ein Mitglied tätig ist. Die Zahl der Mitglieder mit derselben Qualifikation ist je nach Clubgröße begrenzt. Sinn dieses Systems ist eine größtmögliche Berufsvielfalt, die das Clubleben stimuliert und das Fachwissen für die Serviceprojekte bereitstellt.
Die Dienstzweige, die aus der Zielsetzung von Rotary hervorgehen, stellen die Basis aller Clubaktivitäten dar. Der Clubdienst fördert insbesondere den freundschaftlichen Umgang und stellt sicher, dass der Club seine Aufgaben erfüllen kann. Im Berufsdienst stellen Rotarier ihr berufliches Fachwissen zur Verfügung und fördern die Entwicklung berufsethischer Standards. Der Gemeindienst umfasst alle Projekte und Aktivitäten, mit denen der Club sich im lokalen Umfeld engagiert. Der Internationale Dienst umfasst Maßnahmen, die geeignet sind, Rotarys humanitäre Zielsetzung weltweit zur Geltung zu bringen, und damit dem Frieden und der Völkerverständigung dienen. Der Jugenddienst ist eine weitere Säule der rotarischen Dienstbereitschaft. Er organisiert die gesamte Jugendarbeit, insbesondere bereitet er den internationalen Jugendaustausch vor, in dessen Rahmen in jedem Jahr eine Vielzahl von jungen Menschen als "Botschafter" ins Ausland gehen bzw. nach Deutschland kommen.